Update 2015

Schon bei unserer Ankunft in Gambia wurde offensichtlich, dass die Ebola-Epidemie auch auf dieses Land – in dem es keinen Erkrankungsfall gab – große Auswirkungen hat. Im wichtigen Tourismusbereich gibt es rund 70 Prozent Einbuße, das bedeutet für ganz viele Gambianer Arbeitslosigkeit und wachsende Armut. Bei der Einreise erfolgten strikte Gesundheitskontrollen und gute Verhaltensaufklärung.

So waren wir doch sehr froh, dass wir – insgesamt 11 Mitglieder und Freunde des Vereins – viele Hilfsmittel und Spendengelder im Gepäck hatten. Zum Beispiel hatten die Schüler/-innen und Lehrer/-innen der Freien Schule Güstrow 355 Euro gespendet. Davon konnten wir 11 Säcke Reis und zwei große Flaschen Öl kaufen und damit für vier Monate die Essenversorgung für unsere 90 Schulkinder absichern. Großzügige Spenden erhielten wir kurz vor unserer Abreise auch von zwei Stammgruppen der Freien Schule in Bützow, die wir zusammen mit einem Foto in Labakoreh überreichten. Auch die Familien von acht Patenkindern erhielten einen Sack Reis.

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Mit „Hurra“ wurden die 4 Fahrräder, die wir dank großzügiger Spender kaufen konnten, von den älteren Schulkindern in Empfang genommen.

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Während unseres diesjährigen Aufenthalts vor Ort erhielt die Einfriedung des Schulgeländes einen neuen Anstrich. Die Klassenräume wurden neu gestrichen und das Hinweisschild an der Hauptstraße wurde erneuert. Neue Schulmaterialien wurden gekauft. Verbandsmaterial und Medikamente, die uns dankenswerterweise Bützower und Güstrower Apotheken zur Verfügung gestellt hatten, wurden zu Dr. Emanuel gebracht. Auch unsere an Rachitis leidende Ramatolei wurde wieder mit Medikamenten versorgt.

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Große Freude herrschte wie immer bei unserem Strandfest für die Kinder. Nicht nur Spiel, Baden und Spaß, sondern auch die Geschenkbeutel mit Kleidung, Schuhen und Spielzeug erfreuten alle Kinder sehr.

Und Jubel herrschte bei den jungen Fußballern des Dorfes über die von Hella Jobarteh gespendeten 20 Paar nagelneuen Fußballschuhe. Als dann nach dem Fußballspiel auch noch Medaillen, die Malve Lucke mitgebracht hatte, verteilt wurden, war die Stimmung riesig.

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Besonders freuten wir uns über unsere Lehrer, die mit viel Engagement ein Schulfest vorbereitet hatten. Alle Dorfbewohner waren eingeladen und konnten sich gemein­sam mit uns von den Leistungen unserer Schulkinder überzeugen. Diese präsentierten uns stolz ein buntes Programm mit Text-, Gesangs- und Tanzvorträgen. Beein­dru­ckend für uns war die Dankbarkeit der Dorfbewohner dafür, dass wir ihren Kindern helfen, Bildung zu erwerben. Das brachten sie nicht nur in Worten und kleinen Geschenken für uns, sondern auch in kleinen Spenden für die Schule zum Ausdruck.

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Eine Freude für uns war auch zu sehen, dass „Absolventen“ unserer Nursery School, die von Freunden unseres Vereins gesponsert werden, höhere Schulabschlüsse bzw. Berufsausbildungen erfolgreich abschließen konnten.

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Insgesamt können wir sagen, dass wir durch die langjährige Tätigkeit in Labakoreh unserem Anliegen, Hilfe zur Selbsthilfe zu geben, den jungen Menschen zu helfen, sich in ihrem Land bessere Lebensbedingungen zu schaffen, mehr und mehr gerecht werden konnten.

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