Wirtschaft und Bildung

The Gambia verfügt über keinerlei nennenswerte Bodenschätze, Industrien oder andere divisenbringende Einnahmequellen. Die Wirtschaft stützt sich in erster Linie auf die Landwirtschaft. Wichtigstes Anbauprodukt sind Erdnüsse, die teilweise in den Ölmühlen des Landes weiterverarbeitet werden, teilweise dem Export dienen. An zweiter Stelle steht der Fremdenverkehr, der in den letzten Jahren ausgebaut wurde. Obwohl das Land für afrikanische Verhältnisse einen relativ guten Lebensstandard hat, fehlt es überall an Unterstützung und Entwicklungshilfe.

 

 

Die Analphabetenrate liegt bei 61 Prozent. Der Grundschulbesuch ist kostenlos, aber keine Pflicht. Das Land verfügt über spezielle Schulen für die Ausbildung von Lehrern, Krankenschwestern und anderen Berufsgruppen, besitzt aber keine Universität.

 

 

In einigen wenigen Orten wurden zusätzlich zu den SOS-Kinderdörfern auch Nursery-Schools und Primery-Schools errichtet, die teilweise in katholischer Trägerschaft liegen oder durch ausländische Privatinitiativen finanziert und betrieben werden. Z.B. baute und betreibt der Verein Kindergarten Meschede in Gambia e.V. in Dimbya und in Tubakuta zwei Vorschulen, wo je mindestens 90 Kinder im Alter von drei bis acht Jahren das Alphabet erlernen.

Unsere Initiatorin, Monika Thomsen, erhielt für das Projekt „Vorschule Bützow in Gambia“ Tips und Unterstützung von der Vertreterin des Mescheder Vereins, von Uschi Heim.