Die Menschen

 

Die Bevölkerung setzt sich weitgehend aus Sudaniden, darunter Malinke (41%), Fulbe (19%) und Wolof (15%) zusammen. Rund 90 % der Einwohner sind Moslems, ungefähr 8 % Anhänger von Naturreligionen. Die christliche Minderheit lebt überwiegend in Banjul, wo sich der Sitz des anglikanischen und des römisch-katholischen Bischofs befindet. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 96 Einwohnern pro Quadratkilometer. Die Durchschnittliche Lebenserwartung liegt bei 45 Jahren.

 

 

Die Einheimischen sind sehr freundlich und herzlich. Die Menschen sind eng mit ihrem Fluß Gambia -River verbunden. Der Fluß macht nicht nur das Land fruchtbar, er schafft gleichzeitig Transport- und Handelswege. Händler, Familien, Fischer, Handwerker und Touristen sind auf dem Fluß unterwegs.

 

 


Gambia war 200 Jahre lang englische Kolonie. Am 18. Januar 1965 erreichte es seine Unabhängigkeit, seit dem 24. Februar ist Gambia eine Republik. In vorbildlicher Art und Weise respektiert der junge Staat die Menschenrechte, kennt weder religiöse noch andersartige Diskriminierung. Gambia gibt keine Gelder für Rüstung aus und unterhält kaum eigene nennenswerte Streitkräfte.
Für eine bessere Schulbildung zu sorgen, gehört zu den wichtigsten Zielen. Ab dem Jahre 2000 soll die Schulpflicht eingeführt werden. Sie beträgt sechs Grundschuljahre.