Das Land Gambia

Afrika. Ein Kontinent unermeßlicher Weite und tausendfältiger Kontraste.
Und wir suchen uns ausgerechnet den allerkleinsten Staat des großen „Schwarzen Kontinents“ aus: The Gambia!


322 km lang und nirgends mehr als 48 km breit. Bis auf die 48 km lange Küste am Atlantik im Westen des Landes ist The Gambia an drei Seiten vom Senegal umgeben. Wie ein Keil ragt das Land am Gambia River entlang knapp 300 km tief in den Senegal hinein. Gambia mißt 11.295 km²  und hat mit knapp 1.200.000 Einwohnern eine relativ hohe Populationsdichte.
Die Staatsgrenzen sind vom Flußlauf  des Gamnia-River geprägt. Kein Ort des Landes ist weiter als 25 km vom Gambia River entfernt. Von einigen Lateritfelsen auf der Ostseite abgesehen, ist die Landschaft flach. Der Fluß trennt das Land in zwei charakteristische afrikanische Vegetationszonen. Im Norden überwiegt das Buschland, die trockene offene Sudan-Savanne, während im Süden die relativ feuchte und ursprünglich dicht bewachsene Südguinea-Waldsavanne vorkommt, wo Kokospalmen, Baumwollpflanzen, Bambus, Mahagonibäume und tropische Früchte wachsen.


Seinem Zugang zum Atlantik verdankt The Gambia endlos lange und bei Ebbe gut 100 m breite Sandstrände. Das Klima ist ganzjährig warm, aber nie heiß, und sehr fruchtbar.

The Gambia verfügt über eine üppige Flora. Der natürliche Wald ist allerdings sehr durch die Einflüsse des 20. Jahrhunderts beeinträchtigt worden.


Ein Drittel des Bestandes ist durch Raubbau für Holzkohle verbrannt, für Nutzholz geschlagen oder für die Landwirtschaft gelichtet worden. Immerhin existieren noch beachtliche Restbestände. Drei Prozent des Landes sind Schonwälder.


Eine vielfältige Blütenpracht findet man vorwiegend in den Hotelanlagen


Die Mangroven-Sümpfe am Rande des Gambia Rivers


Beliebtes Erholungsziel in The Gambia ist der Atlantik.